Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich und Definitionen

Für die Geschäftsbeziehung zwischen Treatly (nachfolgend „Treatly“) und dem Kunden gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Kunde im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (Verbraucher gem. § 13 BGB). Personen, die die Plattform gewerblich nutzen (Dienstleister) unterliegen gesonderten B2B-AGB.

2. Leistungsgegenstand und Vertragsschluss

Treatly betreibt eine Online-Plattform zur Vermittlung von Dienstleistungsterminen (z.B. Beauty, Wellness). Treatly tritt hierbei ausschließlich als Vermittler auf.

Buchungsprozess: Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Plattform stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Durch Anklicken des Buttons „Verbindlich buchen“ (oder einer entsprechenden Beschriftung) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages mit dem jeweiligen Studio ab.

Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn Treatly im Namen des Studios die Buchung durch eine Bestätigungs-E-Mail bestätigt oder der Termin im Nutzerkonto als „bestätigt“ angezeigt wird.

3. Nutzerkonto und Löschung

Die Nutzung bestimmter Funktionen erfordert ein Nutzerkonto. Der Kunde ist verpflichtet, seine Daten (Name, E-Mail, Telefon) wahrheitsgemäß anzugeben.

Löschung: Der Kunde kann sein Nutzerkonto jederzeit ohne Angabe von Gründen über die Einstellungen oder per Nachricht an den Support löschen lassen. Treatly ist berechtigt, Konten bei nachgewiesenem Missbrauch oder falschen Angaben zeitweise oder dauerhaft zu sperren.

4. Anzahlungen, Erstattungen und No-Shows

Viele Studios verlangen zur Terminsicherung eine Anzahlung (Deposit). Diese wird während des Buchungsprozesses ausgewiesen.

Stornierung & Erstattung: Im Falle einer fristgerechten Stornierung (gemäß den individuellen Stornierungsbedingungen des Studios) erfolgt die Erstattung der Anzahlung automatisch über das bei der Buchung verwendete Zahlungsmittel. Die Abwicklung erfolgt technisch durch Treatly als Inkassobevollmächtigten des Studios. Die Rückerstattung erfolgt in der Regel innerhalb von 5–10 Werktagen, abhängig vom jeweiligen Zahlungsdienstleister.

Die Zahlungsabwicklung erfolgt über externe Zahlungsdienstleister (z. B. PayPal, Stripe). Es gelten ergänzend deren Nutzungsbedingungen.

Sollte das Studio den Termin absagen müssen, wird eine bereits geleistete Anzahlung vollständig zurückerstattet.

No-Shows: Erscheint der Kunde nicht zum vereinbarten Termin („No-Show“) oder erfolgt die Stornierung nicht fristgerecht, ist das Studio berechtigt, die geleistete Anzahlung als Aufwandsentschädigung einzubehalten. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Studios bleiben unberührt.

5. Widerrufsrecht

Kein Widerrufsrecht: Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.

6. Gutscheine

Gutscheine können für Buchungen bei teilnehmenden Studios eingelöst werden. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Gutscheine sind ab Ende des Jahres ihrer Ausstellung drei Jahre gültig (gesetzliche Verjährungsfrist).

7. Haftung und Datenübermittlung

Treatly haftet nicht für die Qualität oder Durchführung der vermittelten Termine. Dies liegt allein in der Verantwortung des Studios.

Haftung für Daten: Der Kunde ist für die Richtigkeit der übermittelten Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) verantwortlich. Treatly haftet nicht für Nachteile (z.B. verpasste Terminerinnerungen), die durch fehlerhafte Eingaben des Kunden entstehen.

Treatly haftet für technische Fehler der Plattform im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Für einen Missbrauch der Daten durch das empfangende Studio haftet Treatly nur, wenn Treatly eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Auswahl des Partners vorzuwerfen ist.

8. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzrechte am Wohnsitz des Kunden bleiben unberührt.

Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.